Expo 2012 Yeosu/Korea

Korea: Yeosu World Expo 2012

24.08.2013

Rettet das marine Ökosystem!

„Yeo“ bedeutet “schön” und „Su“ “Wasser”. Dass Yeosu nicht nur für seine etwa 300.000 Einwohner eine der schönsten Hafenstädte Koreas ist, verwundert also kaum. Noch dazu leben sie in der Komfortzone eines florierenden wirtschaftlichen Ballungsraums. Warme Strömungen und Meeresbrisen bescheren dem Ort ein übers Jahr angenehmes Klima und das eine oder andere Kreuzfahrtschiff. Damit das so bleibt und sich der Umweltgedanke generell tiefer in den Gehirnen der Menschen verankert, stand die Expo unter dem Thema „Der lebende Ozean und die Küste“. Das gewählte Thema sollte Besuchern bestehendes Wissen aufzeigen, die Weiterentwicklung von Technologien veranschaulichen und gangbare Wege vorschlagen, durch die diese Herausforderung zu bewältigen ist.

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The lush wetlands around Suncheon Bay in South Korea. + goodmeetings.com

Korea: Suncheon Bay

22.08.2013

Quantensprung im Bio-Reservat

Blubb! Das Ding aus dem Sumpf ist trotz seiner zierlichen Erscheinung einer der Stars der Wetlands von Suncheon Bay: Den Boleophthalmus chinensis schmücken eng zusammenstehende, rangierfreudige Glupschaugen auf einem pausbäckigen Kopf und eine dekorativ getupfte Hautoberfläche. Ein Fisch? Jein! Eher eine amphibisch lebende Kreatur stehen geblieben zwischen den Entwicklungsphasen als glitschiger Gruß aus der Urzeit. Seit 400 Millionen Jahren suhlt sie sich hauptberuflich im Matsch, vermag, sich an Land wieselflink auf ihren Brustflossen hüpfend fortzubewegen, falls erforderlich auf ihren Schwanzflossen zu balancieren und bei Bedarf bedrohlich den Rückenkamm zu spreizen.

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Northern Ireland: Peace and tranquility up River Erne.

Nordirland: The green, green Grass of Home

22.08.2013

The Gathering Ireland 2013

Mehr als 70 Millionen Menschen stark soll die über den Erdball versprengte irische Diaspora sein. Speziell für sie rollt die grüne Insel dieses Jahr in einer einzigartigen Kampagne den Roten Teppich aus: für The Gathering.

Hinter dem Begriff steckt ein Generationen und Kontinente überspannender Zusammenführungsgedanke mit dem Ziel, Auswanderer zurück nach Hause zu holen. Zumindest temporär. Kämen alle – und blieben sie – würde es eng in Irland, auf dessen Gesamtfläche von etwas über 84.000 Quadratkilometern sich derzeit nur gut sechs Millionen Menschen mit viel Bewegungsfreiheit tummeln. Ambitioniert ist das groß angelegte Projekt also schon, das die Shamrock-Nation gemeinsam mit dem zu Großbritannien gehörenden Nordirland das Jahr hindurch prägen wird.

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One of the many dragons one encounters in the Forbidden City in Beijing.

Beijing: Verbotene Stadt im Transit

21.08.2013

72 visumlose Stunden in Beijing

Für den Weichmacher der in China sonst so rigiden Einreisebedingungen machte das Komitee für Tourismusförderung in Beijing mobil und warb dafür sogar während einer aufwändigen Roadshow, die unter anderem durch Deutschland führte. Die fortschrittliche Maßnahme greift seit Anfang 2013 und schließt 45 Länder weltweit ein: Auch alle dem Schengener Abkommen Beigetretenen – wie Deutschland und die meisten EU-Mitgliedsstaaten – können sich neuerdings die lästige Visa-Prozedur zu Hause ersparen. Zumindest dann, wenn nur eine Stippvisite vorgesehen ist.Doch Vorsicht: das Leckerli gilt lediglich für Transit-Passagiere, bei Ein- und Ausreise über den Beijing Capital International Airport und bezieht sich exklusiv auf einen Aufenthalt innerhalb der Grenzen der Stadt Beijing. Wo die genau liegen, dürfte kommuniziert werden.

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A picture of former South Korean president Kim Dae-jung at the Gwangju Convention Centre.

Korea: Gwangju

15.08.2013

Gwangju gilt als Koreas Wiege der Demokratie

Gwangju, die blühende Metropole in der Region Honam im Südwesten Koreas, floriert industriell, kulturell – und kulinarisch. Der Gegend eilt der Ruf voraus, hier kämen die schmackhaftesten Gerichte aus nur allerbesten Produkten auf den Tisch (der in Korea meist keine Beine hat, weshalb der gelenkige Gast die seinen geschickt unter sich zusammenfaltet). Gute und abwechslungsreiche, mit großem Aufwand zubereitete Speisen spielen national eine übergeordnete Rolle und auch hierzulande erfreut sich die koreanische Küche zu Recht großer Beliebtheit. Abenteuerliche Zutaten sind also eher selten.

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